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Obwohl die Landschaftsmalerei lange Zeit als Untergenre angesehen wurde, ist sie doch über ihre Vorgänger – die religiöse
und historische Malerei – hinausgewachsen und hat sich zu einem eigenen style entwickelt. Giorgione in Italien, die
Brueghels der Flämischen Schule, Claude Lorrain und Poussain der Französischen Schule und Turner und Constable in
England sind nur einige wenige großartige Landschaftsmaler, die die Geschichte der Landschaft und die Kunst der Malerei
geprägt haben.
Nachdem sie lange Zeit nur als Hintergrund oder als Zeichenübung gedient hatte, wurde die Natur als eigener
Gegenstand betrachtet und als Veranschaulichung einer aufgeklärten und wissenschaftlichen Studie der Welt in die
Kunstwerke integriert. Durch ständige Veränderungen inspirierte sie die wichtigsten Maler und erlaubte einigen, wie zum
Beispiel Turner, die unerbittliche Suche nach bloßem Realismus in bildlicher Darstellung zu überwinden.
Émile Michel zeigt uns in diesem Buch das außergewöhnliche landscape der Kunst vom 15. Jahrhundert bis heute und
wie diese Künstler die Welt in all ihrer Pracht darstellen.

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In diesen strengen Themen fand die spanische Kunst ihre reason. I - Diego Velázquez Ungefähr zur selben Zeit bereitete der in Sevilla geborene Diego Rodriguez de Silva y Velázquez (1599-1660) der Kunst neue Wege. Er genoss eine gute Ausbildung, und seine Eltern stellten sich seiner Vorliebe für die Malerei nicht entgegen. Schon in jungen Jahren widmete er sich der Natur und suchte in ihr sein ganzes Leben lang nach einer Lehre. Dabei eignete er sich die zu jener Zeit in Spanien sehr beliebte Technik an, die den individuellen Geschmack des Schülers respektierte und die ihm, um später gute Kompositionen anfertigen zu können, als Modelle allerlei Gegenstände vorsetzte. Die Zahl der ihm hier angebotenen Ausdrucksmöglichkeiten kann guy sich leicht vorstellen. Mit seinem expertise, der Leichtigkeit, mit der er malte und der Würde seiner Arbeiten conflict er auf alle Aufgaben vorbereitet. Der Tod König Philipps III. (1578-1621) brachte ihm bald einen Aufgabenbereich ein, der sich der Mühe lohnte. Er reiste nach Madrid und wurde damit beauftragt, ein Reiterbild (1634-1635) des Königs Francisco de Goya y Lucientes, los angeles Novillada, 1779-1780. Öl auf Leinwand, 259 x 136 cm. Museo Nacional del Prado, Madrid. 123 TS panorama TS panorama GER FRE P-OK A-OK 10 05 may possibly Nov eleven. qxp 10. qxp 11/16/2010 13/05/2011 1:17 PM 4:18 PM web page 124 web page 124 Landschaftsmalerei Philip IV. (1605-1665) anzufertigen. Das königliche Modell ernannte Velázquez daraufhin zu seinem Hofmaler. Neben den Porträts der Mitglieder der königlichen Familie und den großen Persönlichkeiten am Hof sollte er auch die der Zwerge, Hofnarren und anderer bedauerlicher Außenseiter anfertigen, wie sie zu jener Zeit von den Monarchen Spaniens am Hofe wie Kuriositäten ‘gehalten‘ wurden. Velázquez zeigt sie uns alle mit der gleichen Genauigkeit und Gewissenhaftigkeit. Um den Bildern ihren wahren Wert zu verleihen, griff er für den Hintergrund der Figuren auf die Natur zurück. Dabei suchte er weder nach jenen starken Kontrasten, die seinen Vorgängern so sehr gefielen und von denen auch sein eigenes Frühwerk keine Ausnahme darstellt, noch hatte er für die düsteren Himmel, in Szene gesetzte Stoffe oder andere traditionelle Accessoires, die zu jener Zeit zur Hervorhebung der Hautfarbe so gern gewählt wurden, viel übrig. Stattdessen setzt er mutig auf das beachtliche challenge der Außenhintergründe. Auch wenn seine Blau-, Braun, Grau- und Grüntöne nicht immer sehr lebendig wirken, stellen sie doch eine zufriedenstellende Abwechslung zu den Hautfarben seiner Modelle dar und verleihen ihnen Frische. Die Kontraste der verschiedenen Farbtöne sind so intestine verteilt, dass das Gleichgewicht auf bewundernswerte Weise erhalten bleibt und die allgemeine Wirkung des Bildes verstärkt wird. Die als Hintergrund für diese offiziellen Porträts dienenden Landschaften wirken echt und zur gleichen Zeit sehr spanisch. Velázquez präsentiert Philip IV. inmitten der kastilischen Hochebene in der Nähe eines sich durch waldige Ebenen windenden Flusses. Der König hält das Zepter in seiner Hand und sitzt auf einer wunderbaren andalusischen Stute.

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